Dienstag, 20. November 2018

Markkleeberg

Geburtstag: 1934
Einwohner: 24.477
Bekannt für: Willkommen in der Vorstadt



Oberflächlich betrachtet ist die Markkleeberger Stadtgeschichte eine kurze. Im Jahr 1934 wurde sie gegründet und war damit die erste Stadtgründung im Dritten Reich (Toll, Markkleeberg, da könnt ihr wirklich nationalstolz drauf sein.) Doch wenn man sich tiefgreifender mit der Geschichte der Region südlich von Leipzig befasst, wirkt die Stadt, wie das Frankenstein’sche Monster, denn sie wurde aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Diese Teile waren: Gautzsch mit Cospuden, Oetzsch mit Raschwitz und (Alt-)Markkleeberg. Später kamen noch Gaschwitz, Großstädteln und Zöbigker mit Prödel hinzu. Uneinig war man sich beim Namen. Denn obwohl Gautzsch die größte der zu verschmelzenden Gemeinden war, kam sie als Namensgeber nicht in Frage. Bekanntlich waren slawische Ortsnamen während der NS-Zeit nicht gerade en vogue. Auch der komplett neu erfundene Name „Auenwalde“ fiel bei den Entscheidungsträgern durch. So entschloss man sich, die neue Stadt nach der kleinsten – aber deutschnamigsten – Gemeinde zu benennen und so entstand die Stadt Markkleeberg. Die Namen der slawischen Orte versuchte man durch total kreative Ortsumbenennungen (Markkleeberg-Mitte, Markkleeberg-West) zu tilgen, was aber nur bedingt funktionierte, denn die „alten“ Ortsnamen sind bis heute geläufig und im Stadtbild sichtbar. Diesen ursprünglichen Ortsnamen folgt auch die Gliederung dieses Blogbeitrags. Ich hoffe, dies führt zur Ent- und nicht zur zusätzlichen Verwirrung über die Geschichte des Südraumes von Leipzig.

Alt-Markkleeberg (Markkleeberg-Ost)

Das namensgebende Dorf Markkleeberg wurde 1606 erstmals urkundlich erwähnt.

Das Schloss Markkleeberg

Bereits 1190 wird ein gewisser „Bere de Clebergk“ erwähnt, der auch eine Wasserburg an der Pleiße besaß. Das heutige Schloss wurde um 1660 errichtet und in der Folgezeit mehrfach überformt. Es gehörte u. a. dem Leipziger Kaufmann Joachim Anckelmann und der Adelsfamilie von Fullen. Nach der Enteignung der letzten Pächterfamilie 1945 ist das Schloss heute wieder in Privatbesitz.



 Das Torhaus Markkleeberg

Das Torhaus wurde zusammen mit dem Schloss um 1660 errichtet. Heute befindet sich darin ein Museum, welches sich ausschließlich mit den Ereignissen der Völkerschlacht 1813 beschäftigt, in die das Schloss Markkleeberg als Teil des südlichen Schlachtfeldes stark involviert war.



Der Apelstein Nr. 50

Insgesamt 50 solcher Steine ließ der Leipziger Schriftsteller Theodor Apel zwischen den Jahren 1861 bis 1864 in der Stadt und im Leipziger Umland an für die Völkerschlacht wichtigen Orten aufstellen. Die Präsentation unterscheidet sich dabei deutlich. Der Apelstein Nr. 50 steht direkt vor dem Torhaus. Auf den Steinen sind sehr viele Informationen zu finden. Verzeichnet werden der Name und das Datum des Gefechts, die Namen der Heerführer, die Truppenbezeichnung und die Truppenstärke, sowie der Verlauf der Front. Oben abgerundete Steine sind mit einem „N“ versehen und zeigen an, dass es sich um einen Teil der napoleonischen Truppe handelt. An der Oberseite spitze Steine sind mit einem „V“ versehen und stehen für die Truppen der verbündeten Gegner Napoleons. Der Stein Nr. 50 steht für die Kampfhandlungen in Markkleeberg am 16. Oktober 1813 bei denen sich das österreichische Infanterieregiment im Schloss und in den Wirtschaftsgebäuden verschanzten. Letztendlich konnte die Stellung durch die Österreicher nicht gehalten werden.



Die Auenkirche

Die Kirche wurde 1327 erstmals erwähnt. Sie brannte 1612 ab. Der Neubau wurde 1627 geweiht, Die heutige bauliche Gestalt erhielt die Kirche durch Umbauten in den Jahren 1654 und 1744.


Der Markkleeberger See

Zwischen 1999 und 2006 wurde der Nordteil des stillgelegten Tagebaues Espenhain geflutet. Dadurch entstand der Markkleeberger See, der eine Seefläche von 252 ha umfasst. Er gehört zum Leipziger Neuseenland und ist mit dem Störmthaler See verbunden.


Der Gedenkstein für die altsteinzeitlichen Funde

Um den Markkleeberger See führt der Uferweg auf 9, 2 km. An ihm liegt unter anderem der Gedenkstein für altsteinzeitliche Funde. Markkleeberg mag eine junge Stadt sein, aber in der Region fanden Archäologen die ältesten Spuren für Besiedlung in ganz Sachsen. Sie stammen aus der Saaleeiszeit vor ungefähr 280.000 bis 300.000 Jahren. An die 1895 und 1905 entdeckten Steinartefakte erinnert ein Findling, der 1930 an der Gabelung der alten Bornaischen und Crostewitzer Straße aufgestellt wurde. Im Jahr 2008 wurde er saniert und am Nordufer des Sees, der die authentische Fundstelle markiert, wieder aufgestellt.


Gaschwitz

Gaschwitz wurde erstmals 1359/50 mit Bezug auf einen Herrensitz erwähnt. Auch dieses Dorf entging der Ausbreitung des Braunkohletagebaues nicht. In den Jahren 1964/65 wurde es teilweise abgerissen. Gaschwitz gehört erst seit 1993 zu Markkleeberg.

Das ehemalige Rittergut

Im 16. Heft der „Beschreibenden Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen“ von 1894 wird der Ort Gaschwitz mit den folgenden knappen Sätzen bedacht: „Rittergut, 9,7 km südlich von Leipzig. Hübsches Herrenhaus mit gemauertem Erdgeschoss, Obergeschoss in Riegelwerk, Dachreiter mit reich ausgebildeter Wetterfahne. Die Orangerie und das Thorhaus gehören dem Ende des 18. Jahrh. an.“ Abgesehen davon, dass die Orangerie samt den zwei Torhäusern von der damaligen Besitzerfamilie Magen schon um 1725 errichtet wurden, ist die Beschreibung des ehemaligen Ritterguts auch heute noch zutreffend. In den folgenden Jahren kamen noch einige Gebäude hinzu. Im Jahr 1905 errichtete der Architekt Peter Dybwad das heute noch existierende neue Herrenhaus in unmittelbarer Nähe des alten. Im Jahr 1908 wurde ein Schafstall gebaut, der auf Grund seines Turmes eher an eine kleine Burganlage erinnert. In dem neoklassizistischen neuen Herrenhaus wohnte die Gutsbesitzerfamilie Plantier bis sie das Gut im Jahr 1925 an die Aktiengesellschaft Sächsische Werke verkaufte. Nach der Enteignung im Jahr 1945 wurde das Rittergut in ein Volksgut umgewandelt. Von 1947 bis 1998/99 diente das Herrenhaus als Schule. Aus dieser Zeit stammen auch die sehr unglücklichen Umbauten, die heute noch zu sehen sind. Im Gegensatz zu den beiden Herrenhäusern, die leer stehen, wurden die beiden Torhäuser samt Orangerie saniert und dienen als Privatwohnsitz bzw. als Veranstaltungsraum.






Der Bahnhof

In den Jahren 1874 und 1878/79 wurden zwei Bahnlinien (sog. Sekundärbahnstrecke) eingerichtet, die auch eine Haltestelle in Gaschwitz beinhalteten. In dieser Zeit wurde auch ein großer Rangierbahnhof errichtet. Im Jahr 1957 wurde die Bahnlinie durch die Harth stillgelegt, denn dieses Waldgebiet und Teile Gaschwitz‘ fielen der Devastierung zum Opfer. Ich habe leider nicht genau herausfinden können, wann genau das heute leerstehende Bahnhofsgebäude gebaut worden ist. Es scheint, als wurde (oder wird?) es u. a. als Wohnhaus genutzt.


Gautzsch (Markkleeberg-West)

Der Kees’sche Park

Das Rittergut Gautzsch, von dem heute nur noch der Kees’sche Park zeugt, wurde bereits 1216 als Herrensitz genannt. Auch eine Wasserburg konnte archäologisch nachgewiesen werden. Von den verschiedenen Herrenhäusern, die unter den verschiedenen Rittergutsbesitzern über die Jahrhunderte erbaut wurden, ist nichts mehr zu sehen. Das letzte Herrenhaus, welches unter Walter Kees ab 1885 entstand, wurde nach seiner Nutzung als Krankenhaus und langem Leerstand schließlich 2007/08 abgetragen. Als sichtbare Zeugnisse der Kees’schen Herrschaft, die auch das Gut Zöbigker umfasste, blieb nur der Mitteltrakt der Orangerie und das den Park begrenzende Adlertor erhalten. Es zeigt noch heute das Wappen der Familie Kees.







Die Martin-Luther-Kirche

Eine erste Kirche in Gautzsch wird 1217 genannt. Der Markgraf Dietrich der Bedrängte unterstellte sie dem Thomaskloster in Leipzig. Nachdem der Leipziger Ratsbaumeister Wolfgang Jöcher im Jahr 1713 nicht nur das Rittergut, sondern auch das Dorf Gautzsch samt der Kirche kaufte, veranlasste er 1717 einen barocken Neubau, der heute direkt neben dem ehemaligen Gutspark liegt. Als Architekt wurde kein geringerer als der kursächsische Landbaumeister David Schatz verpflichtet, der in Stadt und Raum Leipzig noch einige andere Bauwerke hinterlassen hat, wie z. B. das Schloss Knauthain.



Großstädteln

Großstädteln wurde 1289 erstmals erwähnt. Das daneben liegende, aber zu Gaschwitz gehörende, Kleinstädteln wurde 1378 erstmals erwähnt. Der Ort wurde 1937 nach Markkleeberg eingemeindet.

Das ehemalige Rittergut

Ähnlich wie in Gaschwitz ist auch in Großstädteln die Anlage des ehemaligen Gutshofes noch zu erkennen. Denn auch hier haben sich das Herrenhaus und die ihm zur Straße vorgesetzten Wirtschaftsgebäude erhalten. Und ähnlich wie in Gaschwitz steht das große Herrenhaus leer, während das ehemalige Torhaus und die Scheune saniert und bewohnt sind bzw. die Herrichtung noch in vollem Gange ist. Der leerstehende Bau wurde um 1674 errichtet. Im Jahr 1730 kaufte der Leipziger Kaufmann Peter von Hohenthal das Gut. Nach seinem Tod 1732 fiel es an seinen Sohn, der damit die ältere Linie Hohenthal-Großstädteln begründete. Diese starb allerdings im Jahr 1819 aus. Damit fiel das Gut an die Königsbrücker Linie der weit verzweigten Familie von Hohenthal. Im Jahr 1860 kaufte es Christian Gottlob Weiß. Auf ihn geht der Bau der Terrasse und des Balkons auf der Parkseite des Herrenhauses zurück. Die Nachfahren von Weiß verkauften ihr Gut – wieder in Ähnlichkeit zu Gaschwitz – im Jahr 1925 an die Aktiengesellschaft Sächsische Werke. Danach folgten Nutzungen als Schulungseinrichtungen und als Asylbewerberheim. Heute befindet es sich in privater Hand und steht noch leer. Es soll aber als Wohnhaus wiederhergerichtet werden.



Die Kirche

Die Kirche befindet sich direkt neben dem Eingang zum ehemaligen Gutshof. Ein vorreformatorischer Vorgängerbau wurde abgerissen und 1880 eine neue Kirche durch den Architekten Hugo Alfred Altendorff erbaut. Ihm zu Ehren trägt der Kirchenvorplatz seinen Namen.



Oetzsch (Markkleeberg-Mitte)

Oetzsch wurde erstmals im Jahr 1316 als „Euschiz“ urkundlich erwähnt und war ein sog. Sackgassendorf. Seit 1864 gehörte Raschwitz mit zu Oetzsch. Im Jahr 1915 schlossen sich Oetzsch und (Alt-)Markkleeberg schon zu einer Gemeinde zusammen.



Das Rathaus

Das Rathaus wurde im Jahr 1921 errichtet und ersetzte den Vorgängerbau des Gasthofes „Zur Linde“ (bzw. „Grüne Linde“, „Neue Linde“). In dem großen Verwaltungsbau fand auch wieder eine Gaststätte Platz, die den Namen „Ratskeller und Ballsaal zur Linde“ trägt. Im großen Festsaal wurden im Jahr 1934 auch die Festlichkeiten zur Stadtgründung abgehalten.



Raschwitz (Markkleeberg-Mitte)

Das Herrenhaus

Genau wie Gautzsch und Zöbigker gehörte auch das Gut Raschwitz zum Besitz der Familie Kees. Walter Kees ließ das Herrenhaus im Jahr 1890 vom Architekten Peter Dybwad umbauen. Doch schon 1893 wurde ein Teil des Geländes an den Buchhändler Karl Lampe-Vischer verkauft. Sein Sohn erbte 1907 den Besitz. Ihm gefiel der Kees’sche Bau aber nicht und so ließ er ihn in den Jahren 1911/12 abreißen und durch das heute noch stehende Gebäude errichten, welches eher einem Landhaus ähnelt. An die ursprüngliche Hofform erinnern noch Reste der Toreinfahrt zwischen der Raschwitzer Straße und dem Kastanienweg.



Der Agra-Park

Während Walter Kees einen Teil des Ritterguts an Karl Lampe-Vischer verkaufte, kam der andere Teil an den Zeitungsverleger Paul Herfurth. Dieser legte einen Landschaftspark an, auf dessen höchstem Punkt seine Sommerresidenz errichtet wurde: die Raschwitzer Villa, heute besser bekannt als das „Weiße Haus“. Der Park, der in den 1920er Jahren erweitert wurde war geprägt von geschwungenen Wegen kleinen Tempeln und Pavillons. Während des Krieges erfuhr der Park schon einige Zerstörungen. Durch die Bodenreform wurde er 1945 seinen Besitzern entzogen. Seit dem Jahr 1948 fanden die Gartenbauausstellungen auf dem Gelände des ehemaligen Herfurth’schen Parks statt, dass nun „agra“ genannt wurde. Im Verlauf dehnte sich die Parkanlage immer mehr aus. Es wurden neue Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude errichtet, wie z. B. die Parkgaststätte im Jahr 1956. Besonders der Bau der Fernverkehrsstraßen 2 und 95 veränderten die Struktur des Parks nachhaltig, da sie zum Teil mitten geführt wurden. Diese Zweiteilung des Parks hat sich bis heute erhalten, auch wenn sich die Städte Markkleeberg und Leipzig, die die Flächen inzwischen besitzen um eine teilweise historisch genaue Rekonstruktion bemühten.




Das Deutsches Fotomuseum

Auf dem Gelände des agra-Parks findet sich seit seiner Öffnung im Jahr 2013 das Deutsche Fotomuseum. Neben Fotografien aus verschiedenen Epochen finden sich auch unterschiedlichste Kameratypen und sonstige Utensilien, die ein guter Fotograf früher (oder auch noch heute) benötigte. Das Gebäude wurde 1997 errichtet und beherbergte bis zum Jahr 2003 Ausstellungen zur Geschichte der Landwirtschaft in der DDR.





Zöbigker

Zöbigker wurde erstmals 1378 als „Czebeker“ erwähnt. Der Ort wurde im Jahr 1937 nach Markkleeberg eingemeindet.

Das ehemalige Rittergut

Das heute als Mehrfamilienhaus genutzte ehemalige Herrenhaus des Ritterguts Zöbigker liegt in perfekter Nähe zum Cospudener See. Doch das war natürlich nicht immer so. Vor der Flutung lag es nämlich in perfekter Nähe zum Braunkohletagebau. Lange bevor die Kohle abgebaggert wurde war an dieser Stelle seit mindestens 1385 ein Rittergut zu finden. Das heute noch bestehende und in der Folgezeit mehrfach umgebaute Herrenhaus wurde um 1700 für Friedrich Wilhelm von Marschall errichtet. Es stand damals auf einer Schlossinsel, zu welcher vier Brücken über einen Wassergraben führten. Da dieser Bau teurer wurde als angenommen, musste die Witwe von Friedrich Wilhelm von Marschall den Besitz verkaufen. Der Käufer war kein geringerer als Johann Jacob Kees der Jüngere, der mit Unterbrechung seinem Vater als Oberpostmeister der kursächsischen Post folgte, was zu nicht geringen Einkünften führte. Der Besitz in Zöbigker war bis ins 19. Jahrhundert mit dem Besitz im Prödel verbunden. Prödel fiel in den Jahren 1971/72 der Erweiterung des Braunkohltagebaus Zwenkau zum Opfer. Die Familie Kees hatte Zöbigker bis zum Jahr 1926 in ihrem umfangreichen Landbesitz. Sie mussten auch dieses Gut an die Aktiengesellschaft Sächsische Werke verkaufen. Nach dem Krieg wurde das Herrenhaus als Wohnung für amerikanische und sowjetische Truppen genutzt. Seit 1953 war darin eine Schule untergebracht.



Der Cospudener See

Der Ort Cospuden wurde 1216 erstmals als Herrensitz erwähnt. Schon im Jahr 1845 wurde es nach Gautzsch eingemeindet, mit dem zusammen es im Jahr 1934 ein Teil der Stadt Markkleeberg wurde. Im Jahr 1974 wurden die Bewohner Cospudens umgesiedelt und der Ort abgebaggert. Ab 1981 entstand hier der kleinste Tagebau südlich von Leipzig. Die Flutung des Restlochs begann in den Jahren 1994/95 und wurde als Expo-Projekt im Jahr 2000 beendet. Die Seefläche umfasst 436 ha. Der See und seine Umgebung entwickelten sich zum Naherholungsgebiet und beliebten Ausflugsziel für gestresste Hipster aus dem nahen Hypezig.


Die Fahrradkirche

Die heute nur noch als Ruine vorzufindende Kirche in Zöbigker wurde 1726 in eine Barockkirche umgebaut. Der Architekt Hugo Alfred Altenhoff renovierte sie im Jahr 1883. Durch einen Brand des Orgelmotors, der auf das gesamte Gebäude übergriff, wurde die Kirche im Jahr 1942 zerstört. Zu einem Wiederaufbau kam es nicht und der Verfall schritt voran. Seit 2006 wird durch die Martin-Luther-Gemeinde Markkleeberg-West an einem Projekt zum Wiederaufbau gearbeitet. An Ostern 2007 konnte der erste Gottesdienst seit dem Brand abgehalten werden.



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